Aktuelles

Vernissage & Konzert

Erstmals auf CD eingespielt: Lieder von Eduard Erdmann

Er war einer der größten Pianisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ein engagierter Interpret für zeitgenössische Musik und ein durchaus erfolgreicher Komponist: Eduard Erdmann. 1896 in Wenden (Livland) geboren, verließ er 1914 Riga und zog nach Berlin, um bei Conrad Ansorge Klavier und Heinz Thiessen Komposition zu studieren. Bereits als Student hatte er erste Erfolge mit seinen Liedern, die jetzt als Weltersteinspielung von Hänssler Classic vorgelegt werden.

Mikhail Timoshenko und Elitsa Desseva sind ein vielfach international ausgezeichnetes Liedduo, das mit „Eduard Erdmann – Lieder“ seine erste CD-Veröffentlichung vorlegt.

Für den renommierten Liedbegleiter Charles Spencer sind die beiden ein „völlig außergewöhnliches Duo“, das weiß, „dass große Kunst vom Können kommt, und dass Können nur in Stunden des gemeinsamen Suchens, Strebens und Probierens wachsen kann“, schreibt er im Booklet.

 Die CD bei dem Label „Hänssler Classic“ erscheinen und ab 5. April im Handel erhältlich sowie ab Mitte April auch digital auf den führenden Musikportalen abrufbar.

 

Eduard Erdmann Förderpreis 2024 ausgeschrieben

Zum zweiten Mal wird 2024 der Eduard-Erdmann-Förderpreis ausgeschrieben. Mit ihm sollen junge Musikerinnen und Musiker sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise mit Werk und Leben des Pianisten und Komponisten Eduard Erdmann (1896-1958) auseinandersetzen.

Eduard Erdmann gilt als einer der wichtigsten Pianisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er studierte in Berlin bei Conrad Ansorge Klavier und bei Heinz Tiessen Komposition. Von 1925 bis 1935 war er Professor für Klavier an der Kölner Hochschule für Musik und von 1950 bis zu seinem Tod 1958 Leiter einer Meisterklasse für Klavier an der Musikhochschule Hamburg. Mehr als 30 Jahre lebte er mit seiner Familie in Langballigau, einem Dorf an der Flensburger Förde.

Der Eduard-Erdmann-Förderpreis wird alle zwei Jahre von der Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V. vergeben und ist mit einem Preisgeld von EUR 3.000 verbunden. Details der Ausschreibung können unter www.eduard-erdmann-gesellschaft.de abgerufen oder per mail unter info@eduard-erdmann-gesellschaft.de angefordert werden.

Eduard und Irene Erdmann: Ein musikalisches Porträt

Liedduo Mikhail Timoshenko und Elitsa Desseva gastierte in Flensburg

Bis fast auf den letzten Platz besetzt war der große Saal des Flensborghus in Flensburg bei einem Liederabend mit Liedern von Eduard und Irene Erdmann am 18. Oktober 2023. Zu Gast war das vielfach ausgezeichnete Liedduo mit dem Bariton Mikhail Timoshenko und der Pianistin Elitsa Desseva, die aus Wien angereist waren. Das moderierte Konzert fand in der Reihe „Classic after Work“ des Vereins der Musikfreunde Flensburg in Kooperation mit der Eduard-Erdmann-Gesellschaft statt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Liederabend mehrfach verschoben werden. Umso glücklicher war der Veranstalter, nun erstmals einen Einblick in das Liedschaffen von Eduard und Irene Erdmann anbieten zu können, wie der Vorsitzende der Musikfreunde, Joachim Frank, in seiner Begrüßung betonte.

Brita Schmitz-Hüsch (Flensburg) überreichte dem Vorsitzenden der Eduard-Erdmann-Gesellschaft, Gerhard Gensch, ein signiertes Original-Programm eines Erdmann-Konzerts am 26. April 1957 in der Oetkerhalle Bielefeld. Eduard Erdmann spielte damals ein reines Schubert-Programm mit drei Sonaten des Komponisten.

Ein signiertes Konzertprogramm als Geschenk für das Archiv der Gesellschaft.

Geborgen im Refugium

Begegnung von Mitgliedern und Freunden in Langballigau

Mitglieder und Freunde der Eduard-Erdmann-Stiftung aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Veranstaltung „Geborgen im Refugium – Auf den Spuren von Eduard und Irene Erdmann in Langballigau“ am 22./23. Juli 2023 in Langballigau und im Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt teil.

Beim „Ortstermin“ am Erdmann-Holtorf-Pavillon“ in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Wohnhauses der Erdmanns stand die noch nicht abgeschlossene Restaurierung des „Türmchens“ im Vordergrund. Diplom-Restaurator Gerold Ahrends informierte über die bisherigen Erhaltungsmaßnahmen und mögliche weitere, dringend notwendige Schritte, auch und vor allem für die Wandmalereien von Hans Holtorf im Innenraum des Pavillons.

Der im Privatbesitz befindliche Pavillon ist seit 2013 als Kulturdenkmal anerkannt und steht nach langjährigem Engagement der Eduard-Erdmann-Gesellschaft und der Gemeinde Langballig unter Denkmalschutz.

Holtorf-Enkel Prof. Dr. Christian Holtorf, Dr. Ina Jessen, Prof. Dr. Gerhard Gensch und Prof. Dr. Cornelius Holtorf (v.l.n.r.) mit dem Deckel einer von Hans Holtorf gestalteten Mappe (Foto: MT)

 

Um den Maler Hans Holtorf ging es dann auch bei einem Vortrag der Hamburger Kunsthistorikerin Ina Jessen. Unter dem Titel „Von Figurinen, Wolken und Meeren“ charakterisierte sie das Werk des Malers zwischen Expressionismus und naturalistischer Landschaftsmalerei. Prof. Dr. Christian Holtorf, Enkel des Malers, hatte aus dem Nachlass eine Reihe von Originalen mitgebracht und eine kleine Ausstellung arrangiert, die bei den Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse stieß.

Am Abend lud die Eduard-Erdmann-Gesellschaft zu einem Kammerkonzert mit der Geigerin Suleika Bauer und der Cellistin Jane Sitzwohl. Im Salon des Christesen-Hauses erklangen Werke von Eduard Erdmann, Hanns Eisler, Paul Hindemith, Peteris Vasks und anderen. Museumsleiterin Inga Latendorf hatte am Sonntagmorgen zum Abschluss der Veranstaltung zu einer Museumsführung durch das Landschaftsmuseum Angeln eingeladen.

Erdmann-Soiree in Berlin

Mit einer Soiree in Berlin startete die Eduard-Erdmann-Gesellschaft in das Jahr 2023. Am 31. März erklangen in der Landesvertretung Schleswig-Holstein beim Bund in Berlin Lieder und Klaviermusik von Eduard Erdmann und – erstmals überhaupt öffentlich – Lieder von Irene Erdmann.

Im bis auf den letzten Platz besetzten Foyer der Landesvertretung war ein junges Duo zu Gast, das für seine Liedkunst bereits mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet wurde: Der Bassbariton Mikhail Timoshenko und die Pianistin Elitsa Desseva. Moderiert wurde der Abend von Werner Grünzweig, dem Leiter der Musikarchive der Akademie der Künste in Berlin, der Vorsitzende der Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V., Prof. Dr. Gerhard Gensch, führte in Leben, Werk und Liedschaffen von Eduard und Irene Erdmann ein.

Begrüßt wurden Gäste und Künstler von Staatssekretärin Sandra Gerken , der Bevollmächtigten des Landes Schleswig-Holstein beim Bund.

Walter Spies interpretiert Erdmann

Drei Lieder von Eduard Erdmann standen auf dem Programm des 2. Abends der „Novembergruppe“, der vor 100 Jahren, am 22. Mai 1922, im Schillertheater in Berlin-Charlottenburg stattfand. Sopranistin Eva-Katharina Lissmann wurde dabei von dem Maler und Musiker Walter Spies am Flügel begleitet.

Die Novembergruppe wurde Ende 1918 als Reaktion auf die Novemberrevolution gegründet. In ihr schlossen sich ArchitektenInnen, SchriftstellerInnen und KomponistenInnen unterschiedlichster Stilrichtungen zusammen, die sich selbst als „radikal und revolutionär“ bezeichneten. Eduard Erdmann war kein Mitglied der Gruppe, großen Einfluss hatte jedoch sein Lehrer, der Komponist Heinz Tiessen. Bis zur Auflösung 1935 gehörten der Novembergruppe rund 120 Mitglieder an, die das Berliner Kunstleben prägten.

Eduard Erdmann und Maria Herz

Eduard Erdmann und Maria Herz stehen im Zentrum einer Tagung, die vom 21. bis 23. Oktober an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln stattfindet. Damit rücken zwei Musikschaffende ins Zentrum der wissenschaftlichen Diskussion, deren Handlungen und Werke Aufbrüche und Kontinuitäten der neuen Musik in Köln 1925 bis 1935 verkörpern. Eduard Erdmann, Pianist und Komponist der Avantgarde, war von 1925 bis 1935 Professor für Klavier an der 1925 begründeten Staatlichen Hochschule für Musik in Köln. Die Komponistin Maria Herz emigrierte aufgrund ihrer jüdischen Identität bereits Anfang des 20. Jahrhunderts nach London und dann von Köln aus 1935 endgültig ins ausländische Exil.

Die Tagung findet in Kooperation mit der Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V. und der Akademie der Künste Berlin statt.

Schenkung wertvoller Notenautographen

Notenautographen von Ernst Krenek, Heinz Tiessen, Heinz Jürgen von der Wense und Artur Willner sowie eine Sammlung historischer Fotographien von Eduard Erdmann, seiner Familie und befreundeten Künstlerinnen und Künstlern hat die Eduard Erdmann Gesellschaft als Schenkung von dem Anfang des Jahres verstorbenen Musikwissenschaftler Prof. Dr. Volker Scherliess erhalten. Die „Twenty Miniatures for Piano“ widmete der Komponist Ernst Krenek seinem Freund Eduard Erdmann („Ned“) zu Neujahr 1955.

Eduard-Erdmann-Förderpreis

Mit dem Eduard-Erdmann-Förderpreis sollen junge Musikerinnen und Musiker sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise mit Werk und Leben des Pianisten und Komponisten Eduard Erdmann (1896-1958) auseinandersetzen.

Der Förderpreis wird alle zwei Jahre von der Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V. vergeben und ist mit einem Preisgeld von EUR 3.000 verbunden. Er wird erstmals 2022 verliehen.

Bewerbungsschluss: 15. Juni 2022

Eckart Besch 90

Der Pianist Eckart Besch feiert am 31. Dezember 2021 seinen 90. Geburtstag. Besch studierte an der Hamburger Musikhochschule bei Philipp Jarnach Komposition und von 1953 Klavier bei Eduard Erdmann bis zu dessen Tod 1958. Er ist der letzte noch lebende Meisterschüler Eduard Erdmanns. Eckart Besch lehrte ab 1958 an der Hamburger Musikhochschule und wurde 1964 zum Professor ernannt. Von 1987 bis zu seiner Pensionierung lehrte er an der Musikhochschule München.

 

Eckart Besch

Ehrenmitgliedschaft

Für ihre herausragenden Verdienste um den Pianisten und Komponisten Eduard Erdmann hat die Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V.

  • Horst Jordt (Süderbrarup) und
  • Prof. Dr. Volker Scherliess (Lübeck)

mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

2017 gaben sie gemeinsam den Kunstband „Aus Klimbams Garten – Irene und Eduard Erdmann in persönlichen Erinnerungen“

(Wachholtz Verlag) heraus, in dem erstmals mit bislang unveröffentlichten Dokumenten und Bildern das Leben des Künstlerehepaar in seinem Refugium an der Flensburger Förde umfassend dargestellt wird.

 

Lesen Sie die Pressemitteilung

Vor 125 Jahren geboren

Vor 125 Jahren, am 18. März 1896, wurde der Pianist und Komponist Eduard Erdmann geboren.

1914 verließ er Riga und ging nach Berlin, wo er bei Conrad Ansorge Klavier und bei Heinz Tiessen von 1915 bis 1918 Komposition studierte.

Erdmann war ein umjubelter Konzertpianist und gefragter Liedbegleiter, seine Konzerttourneen führten ihn durch ganz Europa.

Von 1950 bis zu seinem Tode im Jahr 1958 leitete er als Professor eine Meisterklasse für Klavier an der Musikhochschule Hamburg.

Seit 1935 lebte er mit seiner Familie in dem Dorf Langballigau an der Flensburger Förde.

 

 

Hier können Sie den Podcast aus Anlass seines 125. Geburtstages hören

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LVB/Podcast/documents/podcast077_mehr.html

Ausstellung in Niebüll

Eine Ausstellung mit Werken von Wilhelm Heiner (1902-1965) wird am 23. Juni im Richard Haizmann Museum, Museum für moderne Kunst, in Niebüll eröffnet.

Der Bielefelder Maler, Grafiker und Bildhauer war fasziniert von der Musik und der Begegnung mit Virtuosen der klassischen Musik und schuf eine bedeutende Werkgruppe von Musikerporträts, die überwiegend zwischen 1945 und 1960 während der Konzerte in der Rudolf Oetker Halle in Bielefeld entstanden. Darunter bedeutende Dirigenten wie Paul Hindemith und Wilhelm Furtwängler. Sein Haus war Treffpunkt vieler renommierter Künstlerinnen und Künstler, darunter der Pianist Eduard Erdmann, der mehrfach dort zu Gast war und von dem der Künstler mehrere Porträts schuf.

Die Ausstellung „Wilhelm Heiner – Musik-Musik-Musik“, die bis zum 25. August 2019 zu sehen ist, wird am 23. Juni um 11 Uhr eröffnet. www.haizmann-museum.de

 

Obenstehend: Wilhelm Heiner, Eduard Erdmann spielt Krenek, am 5.5.1948 in der Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld. Kohle auf Papier. (Alle Rechte: Matthias Heiner)

Max Dungert lithografiert Eduard Erdmann

Es war nicht nur sein späterer Schwiegersohn Emil Nolde, der den Pianisten und Komponisten Eduard Erdmann (1896-1958) mehrfach porträtierte. Auch andere bekannte und weniger bekannte Künstlerinnen und Künstler, darunter Erich Heckel, Olaf Gulbransson, Hans Holtorf, Paul Citroen, Wilhelm Heiner, Fritz Flebbe sowie Erdmanns Ehefrau Irene schufen Porträts des Starpianisten. Dies gilt auch für den Maler und Grafiker Max Dungert (1896-1945), der 1921 von Braunschweig nach Berlin ging und sich dort der Künstlervereinigung „Novembergruppe“ anschloss, bei deren Konzerten auch Erdmann sowohl als Komponist als auch Interpret vertreten war.

Die Lithografie mit dem Bildnis von Eduard Erdmann war Teil der Mappe „Köpfe“ von Max Dungert, in der sich auch Porträts von Paul Hindemith und des Cellisten Heinrich Grünfeld befanden. Alle Lithografien trugen sowohl die Handsignatur des Künstlers als auch des Dargestellten.

Die nebenstehend abgebildete Lithografie Eduard Erdmann“ von Max Dungert aus dem Jahre 1922 befindet sich als Dauerleihgabe in der Kunsthalle zu Kiel.

 (© Claus Bärwald)

Restaurierung abgeschlossen

Auf der Suche nach einem „Refugium“, um dem hektischen Berliner Großstadtleben zeitweise zu entkommen, fand Irene Erdmann 1923 im idyllischen Langballigau an der Flensburger Förde die passende Immobilie. Ab 1935, als Eduard Erdmann seine Professur an der Musikhochschule Köln kündigte, wurde das Haus zum ständigen Wohnsitz der Familie. Nach dem Tod ihres Mannes 1958 lebte Irene Erdmann noch bis 1962 in dem geräumigen „Refugium“, das 50 Jahre später unbewohnbar und dem Zerfall nahe war.

 

Nach langen Jahren des Leerstandes entschied sich die Eigentümerfamilie Gade angesichts der Geschichte dieses Hauses für eine grundlegende Kernsanierung, die kürzlich abgeschlossen wurde. 2020 ging auch das angrenzende – ursprünglich zum Erdmann-Refugium gehörende – Waldgrundstück mit dem unter Denkmalschutz stehenden Erdmann-Holtorf-Türmchen in den Besitz von Familie Gade über. Es wurde mit der Anlage eines Fußweges begonnen, der zukünftig zum Türmchen führen wird. Dieses soll in seiner Substanz durch eine Schutzkuppel gesichert und die im Türmchen befindlichen Wandmalereien Hans Holtorfs restauriert werden.

Erstdruck

der Sonate für Violine solo.

Die Eduard-Erdmann-Gesellschaft hat eine Ausgabe des Erstdrucks der Sonate für Violine solo, op. 12, erhalten. Die Violinsonate, die Eduard Erdmann der Geigerin Alma Moodie widmete, erschien 1921 im Jatho-Verlag Berlin und wurde von der Widmungsträgerin im selben Jahr in Berlin uraufgeführt. Das aufwendig gestaltete Notenheft hatte Eva Rüchel-Gepner aus Paris an die Geschäftsstelle der Gesellschaft zum ständigen Verbleib gesandt. Es befand sich im Nachlass ihres Vaters, des Geigers Gerhard Rüchel. Der hatte die Sonate in den 1930er Jahren sowohl im Konzert als auch im Rundfunk gespielt.

Aloys Kontarsky

(1931 – 2017)

Veranstaltungen der Eduard-Erdmann-Gesellschaft

Der Pianist Aloys Kontarsky (*1931) zählt zu den renommiertesten Meisterschülern von Eduard Erdmann. Er studierte von 1955 bis 1957 bei ihm an der Hamburger Hochschule für Musik. Am 22. August 2017 starb Aloys Kontarsky nach langer Krankheit.

Lesen Sie den Nachruf von Steffen Schleiermacher (Leipzig) auf seinen Lehrer Aloys Kontarsky (rechts im Bild), der seit ihrer Gründung Mitglied der Eduard-Erdmann-Gesellschaft war.

Zum Download des Nachrufes – hier klicken

Sonate auf CD

Erdmanns Sonate für Violine solo, op. 12
erstmals auf CD eingespielt

Vor 100 Jahren komponierte der 24jährige Eduard Erdmann seine Sonate für Violine solo, op. 12, die 1921 in Berlin durch die australische Geigerin und Duo-Partnerin Erdmanns, Alma Moodie, uraufgeführt wurde. Jetzt liegt erstmals eine Einspielung dieses Werkes auf einer neuerschienenen CD vor.

Die Geigerin Judith Ingolfsson, Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und regelmäßig Gast in den großen Konzertsälen der Welt, stellt auf ihrer CD „The Happiest Year“ der Violinsonate von Eduard Erdmann die wirkungsmächtige fünfsätzige Sonate für Violine allein (1919) seines Kollegen und Freundes Artur Schnabel (1882-1951), gegenüber.

Die Sonaten der beiden großen Pianisten und Komponisten sind musikalische Universen: gespickt mit technischen Schwierigkeiten, voller Tiefe und Charakter. Sie erschließen sich nicht beim schnellen Hörgenuss, sondern laden zu einer intensiven, lustvollen musikalischen Exkursion ein.

 

Mehr Informationen zur CD „The Happiest Years“ unter https://www.genuin.de/de/04_d.php?k=563

Buchpräsentation

„Aus Klimbambs Garten“

16. April 2019, 18 Uhr

Kloster zum Heiligen Geist

Klostergang 9

24937 Flensburg

Konzert

7. November 2018, 19.30 Uhr

2. Sinfoniekonzert des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters in der Saison 2018/19

Deutsches Haus, Flensburg

Auf dem Programm stehen Werke von

Eduard Erdmann (1. Sinfonie, op.10)

Frank Schreker und Ludwig v. Beethoven

Dirigent: GMD Peter Sommerer

 

Mehr Informationen dazu unter: www.sh-landestheater.de

Symposium

2. November 2018, 9 Uhr

Universität Hamburg

„Ein Perfektionist besonderer Art“

Der Pianist Eduard Erdmann und seine Hamburger Meisterklasse

Ein Symposium der Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg und der Akademie der Künste, Berlin

Tagungsprogramm erscheint Anfang August

Konzert

13. Oktober 2018, 18 Uhr

Museum Kunst der Westküste, Alkersum auf Föhr

Das Schirmer Quartett (Hamburg) spielt Werke von Eduard Erdmann und Heinz Kaminski

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Emil Nolde und das Meer“

www.mkdw.de

Zurück in den Konzertsaal

Symposium 2018

] 2. November 2018 [

Symposium der Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V.
in Kooperation mit dem Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg und der Akademie der Künste, Berlin

Tagungsort:
Institut für Historische Musikwissenschaft, Raum 5
Neue Rabenstraße 13, 20354 Hamburg

Programm und Detailinformationen siehe Flyer.

Erdmannsche Familienbriefe

Eine Sammlung mit mehreren Hundert handschriftlichen Familienbriefen hat Dr. Fritz Jürgen Kroeger kürzlich der Eduard-Erdmann-Gesellschaft übergeben. Sein Großonkel, der Pianist und Komponist Eduard Erdmann, hatte die Familienbriefe seinem Vater vermacht. Alle Briefe sind an die Eltern von Eduard Erdmann gerichtet, davon viele explizit an seine Mutter Wilma. Die umfangreiche Korrespondenz wurde von der Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V. nun dem Musikarchiv der Akademie der Künste in Berlin zur Verfügung gestellt, in dem sich das Eduard-Erdmann-Archiv befindet.

 

Die Abbildung zeigt eine überschriebene Bildpostkarte des Deutschen Luftflotten-Vereins vom 17.12.1917, gerichtet an „Frau Rechtsanwalt W. Erdmann“ in Berlin-Wilmersdorf. Absender ist Henriette Erdmann.

Bedeutender Künstlertreff

Symposium 2017 in Riga

Aus Lettland, Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums „Eduard Erdmann – Ein Musiker zwischen den Welten“, das vom 7. bis 9. September in der Musikakademie Lettlands in Riga stattfand.

Im Zentrum der Tagung standen Kindheit und Jugend des Pianisten und Komponisten in Riga. Als lettische Erstaufführung erklangen in einem Konzert im großen Saal der Musikakademie frühe Lieder des Komponisten sowie sein dem Maler Emil Nolde gewidmetes Streichquartett.

Die Referentinnen und Referenten der Tagung: Prof. Dr. B. Jaunslaviete, Dr. I. Liepina, Prof. Dr. M. Boiko, Prof. Dr. G. Gensch, Prof. Dr. L. Furmane, Dr. W. Grünzweig v.l.n.r.
Nicht im Bild: Dr. A. Becker, Hon. Prof. Dr. A. Klotins

Symposium 2016

Im Zeitengetriebe


Eduard Erdmann und sein Berliner Kreis

Ein Symposium der Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit der Akademie der Künste Berlin

26. und 27. August 2016 – Akademie der Künste Berlin

Programm und Detailinformationen siehe Flyer.

Musikalische Expedition

Unter dem Titel

Musikalische Expeditionen zwischen Ostsee und Südsee

sendet Deutschlandradio Kultur

am Donnerstag, 3. September 2015, um 20.03 Uhr

ein Klavierkonzert mit Werken deutscher Komponisten aus der Zeit des Expressionismus, das im Rahmen eines Symposiums zu Eduard Erdmann, Victor Baron von Plessen und Walter Spies am 22. August 2015 im Herrenhaus Wahlstorf, Holsteinische Schweiz, aufgezeichnet wurde.

Das Programm:

Hans Jürgen von der Wense
Musik für Klavier I-V, XIII

Eduard Erdmann
Fünf Klavierstücke op. 6

Heinz Tiessen
Drei Klavierstücke op. 31

Alexander Skrjabin
Fünf Préludes op. 74

Walter Niemann
„Bali – Visionen und Bilder aus dem fernen Osten“ (Auszüge aus der Suite)

Ernst Krenek
Kleine Suite op. 13a

Eduard Erdmann
Foxtrott

Klavier und Moderation: Steffen Schleiermacher, Leipzig

Die entsprungene Insel

Präsentation von Ausschnitten einer bislang nicht aufgeführten Operette am 7.6.15 in Flensburg.

 

Weitere Infos finden Sie hier.

 

Symposium 2015

Spurensuche

Zwischen Ostsee und Malayischem Archipel unterwegs zu Victor Baron von Plessen, Walter Spies und Eduard Erdmann

22. / 23. August 2015

Herrenhaus des Gutes Wahlstorf bei Plön

 

Symposium 2014

Unvollendet Vollendet

8. / 9. August 2014

Nolde Stiftung Seebüll

 

Adresse

Tweng 38 • 25917 Achtrup

Telefon

04662 891 85 83

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